Links & Law - Informationen rund um die Impressumspflicht für eine Website

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Impressumsangaben in Form einer Graphikdatei

Die Pflichtangaben nach § 5 TMG (früher § 6 TDG) nur in Form einer Graphikdatei bereit zu stellen, damit insbesondere die eigene E-Mail-Adresse nicht von sog. Harvestern ausgelesen werden kann und damit nicht Eingang in Datenbanken findet, die Grundlage für die Versendung von Spam Mails sind, genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht. Dies lässt sich letztlich damit begründen, dass die Angaben auch blinden Internetnutzern zugänglich sein müssen, diese aber Graphiken auch mit technischen Hilfsmitteln nicht erfassen können. Mit der Thematik beschäftigt sich ausführlich ein Aufsatz von mir, der Ende Juni 2005 von JurPC veröffentlicht worden ist:

Technische Möglichkeiten

Als Reaktion auf den Artikel bin ich freundlicherweise auf eine sehr geschickte Methode aufmerksam gemacht worden, wie sich Barrierefreiheit und damit Lesbarkeit für blinde Personen einerseits, Spam-Bekämpfung durch den Ausschluss von E-Mail-Harvestern andererseits, zusammen realisieren lassen. Man benötigt hierfür ein Formular, das mit CSS nach Belieben gestaltet werden kann, z.B. als simpler Button oder auch wie ein normaler Link. Nur nach dessen Betätigung, was auch blinden Menschen möglich ist, gelangt man zu einer erweiterten Impressumsseite, die auch die E-Mail-Adresse enthält. Einfache E-Mail Harvester wie auch Crawler von Suchmaschinen können mit Formularen nicht viel anfangen und sollten daher nie zur Seite mit der Adresse gelangen.

Die geschilderte Lösung wird z.B. auf der Seite http://www.bhsa.de/html/bhsa/verein/adressen verwendet. 

 

100%igen Schutz gewährt allerdings auch diese Lösung nicht, worauf mich wieder jemand aufmerksam gemacht hat, der mehr von den technischen Möglichkeiten versteht als ich. Das Problem sei, dass alles, was in einem Seitenquelltext zu finden ist, wie Links oder eben Formulare auch automatisiert ausgewertet und ausgeführt werden könnten. Als Lösungsansatz wurde ein Captcha (Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart) vorgeschlagen.  Diese werden eingesetzt, um zu entscheiden, ob das Gegenüber ein Mensch oder eine Maschine ist. Typisch sind Captchas, die auf der Verschleierung von Buchstaben in Bildern basieren. Möglich ist es auch, dem Benutzer eine Rechenaufgabe zu stellen ("Was ist sieben mal drei?"). Allerdings bringt dieser Ansatz wieder einen erheblichen Mehraufwand auf der Seite des Betreibers mit sich (Einbindung des Skriptes, evtl. Übersetzung in mehrere Sprachen).

 

 

 

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